Virtual Reality-Marketing – so funktioniert’s!

Virtual Reality. Was für viele gedanklich noch in der Gaming-Szene verhaftet ist, erobert immer mehr den Mainstream. Somit wird Virtual Reality auch immer bedeutender für das Marketing. Heute zeigen wir Ihnen, welche Pionierprojekte es bereits auf dem Gebiet gibt und wie erfolgreiches Virtual Reality-Marketing funktioniert.

Intensivere Erfahrung durch Virtual Reality

Mitten im Geschehen sein. Eintauchen in eine andere Welt. Das alles wird dem Nutzer durch die Technologien von Virtual Reality ermöglicht. amondi-Gründer Nordin hat es bereits Anfang des Jahres angedeutet: „Der Bereich Virtual Reality findet aktuell eigentlich nur in der Spiele-Industrie Anklang und trifft eher weniger das Interesse des Normalbürgers. Das ist für das Marketing wahrscheinlich etwas Gutes. Denn die Integration von werbespezifischem Content in Virtual Reality ist noch absolutes Neuland und nicht leicht umzusetzen. Im Vergleich zu Augmented Reality wird Virtual Reality eher nicht viel Spielraum für Marketer bieten.“

Von Computern erzeugte virtuelle Realität ist also schon lange nichts Neues mehr. In der Gaming-Szene ist Virtual Reality schon längst angekommen, doch das es sich dabei auch um ein starkes Marketinginstrument handelt, hat sich erst in den letzten Jahren herauskristallisiert. Dabei liegt hier viel Potenzial: Das Bewusstsein der Käufer für das Produkt kann gestärkt werden, das kann wiederum den Kaufabschluss beschleunigen und man kann gezielter auf die Kundenwünsche eingehen. Das Erlebnis des Kunden mit dem Produkt wird intensiver und die Erfahrung bleibt länger und besser gespeichert.

Virtuelle Realität – Spielwiese mit unendlichen Möglichkeiten

Virtuelle Realität, mit all ihren Möglichkeiten, erlaubt es dem Kunden auf einer ganz anderen Ebene mit einem Produkt in Kontakt zu treten. Für das werbetreibende Unternemen ist es zudem ein Spielfeld, auf dem es unendliche Möglichkeiten und viel Raum für Fantasie gibt. All dies mit dem Ziel das Interesse des Kunden zu steigern. Gerade weil es so viele Möglichkeiten gibt, ist es umso wichtiger, dass man Virtual Reality nur verwendet, wenn man ein genaues Ziel vor Augen hat, auf das man hinsteuert. Nicht für jedes Unternehmen und jedes Produkt ist dies das geeignete Marketinginstrument, zudem sind Aktivitäten und die Entwicklung noch mit hohen Kosten verbunden.

Von der Nische in den Mainstream

Virtual Reality ist noch nicht im Mainstream angekommen. Authentizität und Relevanz sind deswegen umso wichtiger. Wer sich heutzutage mit Virtual Reality als Marketinginstrument auseinandersetzt, ist immer noch Pionier und kann die Szene aktiv mitgestalten. Die Möglichkeiten und Angebote können in Zukunft den Markt neu formen. Immobilienunternehmen können Beispielswiese mit Hilfe von Virtual Reality Wohnungsführungen machen, ohne, dass sich dutzende Menschen durch eine Wohnung zwängen müssen. Doch genug zur Theorie. Wir zeigen Ihnen heute einige praktische Beispiele wie Unternehmen Virtual Reality verwendet haben.

Marriott schickt Paare auf Flitterwochen

Marriott Hotels hat frischverheiratete Paare kurzerhand auf Flitterwochen gesendet. Und das mitten in New York. Mit 4D-Technologie haben sie Paare zu ihren Flitterwochentraumzielen geschickt und diese konnten durch die Hotels schlendern und das Hotelerlebnis live erleben. Das Ziel der Hotelkette ist klar: Werbung für die Hotels machen und den potenziellen zukünftigen Kunden ein potenzielles Reiseziel zeigen.

Auf virtueller Reise mit TOMS

Jeder der schon einmal TOMS gekauft hat weiß: für jedes gekaufte Paar Schuhe werden ein paar Schuhe an Kinder und Jugendlichen in Entwicklungsländern gespendet. Damit der Kunde auch sieht, wo sein gespendetes Paar am Ende eigentlich landet, hat TOMS Virtual Reality und 360-Grad-Ansicht genutzt. Per YouTube reist man mit den Verantwortlichen zu einer Schule vor Ort und ist so mittendrin im Geschehen.

IKEA – Wohnung einrichten durch virtuelle Realität

Auch IKEA hat sich die Vorteile von Virtual Reality zu Nutzen gemacht und einen interaktiven Showroom gestaltet. Der Kunde konnte so im Wohnzimmer sitzen und die Bezüge der Couch ändern, neue Dekokombinationen ausprobieren und auch die Tageszeit und somit das Tageslicht ändern.

Within – Einblick in ein Flüchtlingscamp

Aber nicht nur Unternehmen mit konkretem wirtschaftlichen Wunsch verwenden die Technologien von Virtual Reality. Within begleitet Sidra, ein zwölf jähriges Mädchen, das zum Zeitpunkt des Videos 18 Monat  in einem Flüchtlingscamp Zaatari lebt. Durch die 360-Grad-Einstellung sieht man den Alltag eines Kindes in einem Flüchtlingslager und bekommt einen tiefen Einblick in dessen Realität.

National Geographic – auf Du und Du mit Löwen

Auch die Tierwelt hat Virtual Reality bereits erobert. Wer schon immer auf Du und Du mit einem Löwen sein wollte, dem macht das National Geographic durch die 360-Grad-Ansicht möglich. Tierbegeisterte können so hautnah das Leben eines jungen Löwen erleben und auch den einen oder anderen Blick auf ein anderes wildes Tier erhaschen.

Coca Cola  – auf Spritztour mit dem Weihnachtsmann

Zu einem ganz besonderen weihnachtlichen Abenteuer hat Coca Cola eingeladen. Einmal mit dem Weihnachtsmann eine Runde im Schlitten drehen? Dieser Wunsch wurde für viele Kinder in Polen wahr.

MC Donalds – Virtual Reality für alle

Das Virtual Reality nicht nur mit teurem Equipment funktioniert hat MC Donalds in Schweden bewiesen. Diese machen es möglich aus einer Happy Meal-Box eine Brille zu basteln, in der das eigene Handy kurzerhand zur individuelle Virtual Reality-Brille wird.

VOLVO – virtuelle Testfahrt am Handy

Auch Volvo verwandelt das Handy zur eigenen Brille und lädt zur Testfahrt ein. So kann es sich der potenzielle Käufer im Auto gemütlich machen und die Funktionen des Autos „live“ erleben. Der Hintergedanke ist klar: Der Kunde hat die Möglichkeit das Auto und seine Ausstattung zu Hause und im eigenen Tempo kennenzulernen.

Fotocredits: Photo by Scott Webb on Unsplash

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